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Cebit 2018: FlypSite präsentiert das Digitale Schwarze Brett für Kommunen

Am Dienstag, 12.Juni 2018, beginnt die Cebit in Hannover. In Zusammenarbeit mit kommune.digital sind wir vor Ort und präsentieren FlypSite in einer „Gläsernen Redaktion“. Besucher können uns bei der redaktionellen Arbeit über die Schulter schauen – und wer nicht zur Cebit fährt, kann die wichtigsten Themen aus dem Themenbereich Digitalisierung für Kommunen / Public Administration auch auf dem Digitalen Schwarzen Brett mitlesen.

Unser Ansatz zur Digitalisierung in der Gemeinde ist ein ganz einfacher.

Fünf Thesen, warum Digitalisierung in Gemeinden keine Bedrohung ist…

…, sondern kleinschrittig und mit Spaß vorangetrieben werden kann. Kennen Sie die schwarzen Bretter, die in manchen Supermärkten immer noch gerne genutzt werden, um Dinge anzubieten, zu suchen und zu verschenken? Das ist das Modell, von dem aus Sie Schritte zur Digitalisierung denken sollten.

These 1: Es geht immer um Kommunikation

Eine Lösung, die die Gemeinde fit macht für die digitalen Zeiten, wird zuallererst mit Kommunikation zu tun haben. Bürgerbeteiligung fängt nicht bei formellen Beteiligungsverfahren an, sondern bei täglichen Kommunikationsbedürfnissen: Wer bietet einen Fahrdienst in den Nachbarort? Da liegt Müll im Gebüsch! Kann ich hier im Ort Sicherheitsschuhe kaufen? Kommt zum Abschlusskonzert der Schul-Bigband! Ich muss einen neuen Personalausweis beantragen…

Unsere These ist, dass alle digitalen Dienste in der Gemeinde sich zuallererst auf die Kommunikation zwischen Bürgern, Verwaltung und weiteren „Stakeholdern“ (Vereinen, Gewerbetreibenden, Schulen, Kirchen, u.v.m.) beziehen. Entsprechend ist es der erste Schritt, sich dem Thema Kommunikation zuzuwenden. Ein intensiver Austausch in der Gemeinde und eine Möglichkeit, direkt zu kommunizieren und sich aktiv einzubringen, sind wichtig.

These 2: Klein anfangen ist besser als groß scheitern

Für kleine Gemeinden erscheint „Digitalisierung“ als Bedrohung. Was, wenn es gar nicht um teure Lösungen geht, sondern darum, die Kommunikationsbedarfe vor Ort zu erfahren und kleine, passende Lösungen dafür zu finden? Ein Schwarzes Brett, auf dem jeder ohne Anmeldung den nächsten öffentlichen Termin eintragen kann – sei es das Scheunenkonzert oder die Problemstoffsammlung – ist ein erster Schritt.

Im Ortsteil Hinterdorf fährt der Bus nicht häufig genug? Ein zweites schwarzes Brett für Anfragen und Angebote für Fahrdienste ist genauso schnell aufgesetzt. Probieren Sie Dinge aus, arbeiten Sie „prototypisch“ – die gefundene Lösung muss nicht die finale sein! Ändern Sie Dinge, damit Sie besser funktionieren. Mit großen IT-Projekten kommen Sie da nicht weit.

These 3: Kommuniziert wird sowieso

Mehr als die Hälfte der Bürger benutzen Facebook; fast jeder nutzt Mail; viele posten Ihre Fotos auf Instagram. Kommunikation ist allgegenwärtig – das sollten Gemeinden auch für sich nutzen! Sie müssen dafür kein kommunales Facebook aufsetzen.

These 4: Je einfacher, desto besser

Ein Angebot, zu dem jeder per Mail, Tweet oder Facebook-Post beitragen kann, das kein Expertenwissen benötigt, ist eine gute Grundlage für lokale Kommunikation ohne Zugangshemmnisse. Einen Beitrag („Suche morgen 8 Uhr Mitfahrmöglichkeit von Hinterdorf nach Mittelort“) direkt auf dem schwarzen Brett eintragen zu können, ohne Anmeldung: So kann es gehen.

These 5: Die kommunikative Einbahnstraße ist Vergangenheit

Wenn Digitalisierung, soziale Medien und allgegenwärtige Kommunikation etwas bewirkt haben im Land, dann dass sich die Erkenntnis durchsetzt, dass Verlautbarung nicht ausreicht. Eine Verwaltung und ein Gemeinderat, die nicht den Dialog suchen, werden in Zukunft schlechte Karten haben.

Das Amtsblatt ist kein Kommunikationsmedium, es kann aber in einem aufgehen, in dem die Bürger jeden Beitrag kommentieren können. Dialog stärkt die Gemeinde. Direkte Kommunikation und aktive Beteiligung aller Kräfte stärken die Gemeinde und schärfen ihr Profil.

Das digitale Schwarze Brett für Gemeinden

Mit FlypSite ist das kommunale digitale Schwarze Brett nur einen Schritt entfernt:

  • FlypSite führt Informationen aus vielen kommunalen Quellen zu einem immer aktuellen Kommunikationsangebot zusammen
  • Geringer redaktioneller Aufwand für Erstellung und Pflege (Kuratierung)
  • Einfache Teilnahme für Bürger, Gewerbetreibende, Kultureinrichtungen per Direkteingabe, Email, Facebook, Instagram, Twitter oder Google+
  • Software-as-a-Service: browser-basierende Redaktionsoberfläche zur Erstellung und Auswahl von Posts, mit Filterungs- und Automatisierungsmöglichkeiten
  • RSS-Schnittstelle und FlypSite-Import-API zur Anbindung von vorhandenen Services und Services von Dritt-Anbietern
  • Visuell an den Webauftritt Ihrer Gemeinde anpassbar
  • Skalierbar
  • DSGVO-konform

 

 


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